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Webtexte schreiben mit Markdown

Dieser Artikel ist älter als zwei Jahre und womöglich veraltet!

Wenn Sie selbst einen Blog betreiben, oder regelmäßig eine Seite im Internet mit redaktionellen Texten bestücken kennen Sie das Problem womöglich bereits: Der Schreibfluss mag nicht so recht zusammenkommen, da er durch die Handhabung des WYSIWYG-Editors, oder noch schlimmer durch das Schreiben von reinem HTML-Code gestört wird. In diese Bresche springt das, unter der BSD-Lizenz verfügbare, Tool Markdown von John Gruber.

Vorteile

Markdown ist für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten verfügbar. So steht zum Beispiel mit MarkdownPad auch ein Stand-alone Editor für Windows bereit. Auch in PHP und anderen Programmiersprache steht diese Eingabemethode zur Verfügung und sogar für viele Content-Management-Systeme stehen Plugins bereit. So schreibe ich diesen Artikel auch schon in Markdown in meinen Drupal-CMS.

Der größte Vorteil stellt aber die einfache und leicht zu lernende Syntax bereit, die im Gegensatz zu HTML auch wirklich intuitiv „erraten werden könnte“. So werden die Absätze automatisch mit den entsprechenden <p>-Tags ausgestattet und beispielsweise H2-Überschriften mit ##Überschrift erstellt. Dadurch kann der „Quelltext“ des Artikels oder der Seite vom Menschen viel besser gelesen und auch später wieder leichter verstanden werden.

Beispiele

Das Beispiel

The quick brown fox jumps over the lazy dog

kann ganz einfach über folgende Eingabe erstellt werden:

The quick brown \*fox\* jumps over the lazy \*\*dog\*\*

Mit einem Sternchen vor und nach einem Wort kann es kursiv geschrieben werden und durch zwei Sternchen fett.

In diesem Text gibt es einen Link.

In diesem Text gibt es einen \[Link](# "Titel")

Ein Link in der Markdown-Syntax wird über solch ein Konstrukt eingefügt und gleich (optional) mit einem Titel versehen.

  • ein Punkt
  • noch ein Punkt

* ein Punkt

* noch ein Punkt

Nur durch Sternchen vor jedem Aufzählungspunkt wird eine <ul>-Liste erstellt.

  1. Punkt eins
  2. Punkt zwei

1. Punkt eins

2. Punkt zwei

Fazit

Ich habe das Tool erst heute kennengelernt, bin aber bereits jetzt begeistert davon. Es wird dadurch wirklich viel komfortabler einen Artikel zu schreiben. Außerdem geht einem das Ausstatten mit dem entsprechenden Markup viel schneller von der Hand. Nach kurzer Einarbeitungszeit mag ich Markdown wirklich nicht mehr missen.

Die vollständige Dokumentation finden Sie auf der offiziellen Seite.

Den Quelltext dieses Artikels können Sie hier herunterladen.

Update: Ah, ja: Gefunden hab ich das Thema drüben beim Schockwellenreiter