Entwicklung

Wie man den +1 Button einbaut

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Auch bei mir macht sich das Sommerloch langsam breit und zerrt an den Kräften, die man braucht um einen anständigen Artikel zu schreiben, doch ich habe mich noch einmal aufegrafft und schreibe eine kleine Anleitung zum Einbau des +1 Button für Google+. Ich weiß, dass das keine sehr anspruchsvolle Aufgabe ist, aber… na, ja.

Als erstes wird eine Javascript-Datei von Googles Servern in den Head-Bereich der Webseite eingebunden. Um den Button auf Deutsch zu bekommen kann man auch noch einen Parameter übergeben:

<script type="text/javascript" src="https://apis.google.com/js/plusone.js">
  {lang: "de"}
</script>

In den Body, an den Platz wo der Button erscheinen soll, kommt dann noch das:

<g:plusone size="small" count="false"></g:plusone>

Natürlich stellt auch Google ein Tool dafür zur Verfügung, und zwar hier.

+1 Wizard

Entwicklung

Reguläre Ausdrücke - Eine Einführung

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Man braucht sie immer wieder und man ist froh wenn man sie einfach kann: Reguläre Ausdrücke (auch RegEx genannt). Einsatz finden Sie praktisch überall.

Ob man jetzt Formulareingaben überprüfen will, Apache mod_rewrite benutzen oder beim Programmieren etwas in einer Zeichenkette erkennen will: Man braucht sie überall. Ich weiß, dass es eine “zache” Sache ist, aber wenn man es einmal kann ist es nicht mehr so schlimm.

Beginnen wir einfach einmal mit den vorkommenden Zeichen und einem Beispiel:

Beispiel 1

www\.[a-z_-]+\.[a-z]+

Dieser reguläre Ausdruck erkennt Internetadressen, die mit www beginnen (und keine Subdomain sind). Ganz am Anfang steht natürlich “www”. Da dies in diesem Beispiel immer so sein muss können wir es einfach so lassen wie es ist.

Als nächstes sehen wir für den Punkt \. stehen. Da der Punkt bei den regulären Ausdrücken ein Sonderzeichnen ist müssen wir ihn mit einem Backslash maskieren.

Dann sehen wir [a-z_-]+. Hier dürfen (Klein)buchstaben von a-z vorkommen, sowie Unterstriche und Bindestriche. Ohne das Plus am Ende würde aber nur ein Zeichen erkannt werden. Das Plus bedeutet, dass der vorherige Ausdruck einmal oder öfter vorkommen darf.

Dann kommt noch einmal ein Punkt und dann die Top-Level-Domain, deren Buchstaben, hier vereinfacht, beliebig oft vorkommen dürfen.

Und so haben wir einen regulären Ausdruck erstellt, denn wir jetzt auch zum Beispiel mit Hilfe von HTML5 einsetzen können, und zwar so:

<input type="text" pattern="www\.[a-z_-]+\.[a-z]+" />

Um auch etwas davon zu merken kann man auch eine CSS-Regel einführen:

<style>
	:valid{
		background-color: lime;
	}
</style>

Beispiel 2

Ein weiteres Beispiel wären zum Beispiel Telfonnummern, die in ein Formular eingegeben werden. So eine Nummer könnte zum Beispiel so aussehen:

07612/1434 oder 046121264 oder auch so: 07623 1134

Beginnen wir einfach einmal mit der Null: Wir können sie genauso lassen, da sie ja immer vorkommt.

0

Als nächstes haben wir vier Zahlen. Dass sie genau vier Mal vorkommen sollen drückt man mit {4} aus:

[0-9]{4}

Dann kommt ein Schrägstrich, oder nichts oder ein Leerzeichen. In der Klammer steht ein oder-Ausdruck: Entweder ein Schrägstrich oder ein Leerzeichen. Dahinter steht ein Fragezeichen, was bedeutet, dass der vorherige Ausdruck (die Klammer) nicht vorkommen muss.

(/| )?

Dannach haben wir noch einmal vier Zahlen:

[0-9]{4}

Und so haben wir:

0[0-9]{4}(/| )?[0-9]{4}

Weitere Informationen und weitere Zeichen bei Wikipedia

Security

Unbequem aber sicher: Das seitenspezifische Passwort

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Gerade jetzt, wo die Hackergruppe lulzsecurity tausende Email-, Passwort-Kombinationen im Internet verbreitet, wäre es doch gerade recht einmal über die Sicherheit der Passwörter nachzudenken. Ich möchte jetzt nicht darüber schreiben wie Sie im Idealfall Ihr Passwort mit Zahlen und Sonderzeichnen möglichst sicher machen, sondern darüber, dass die meisten unter uns dieses eine Passwort dann auf jeder Website auf der man angemeldet ist verwenden.

Stellen Sie sich vor: Hacker knacken eine Website auf der Sie angemeldet sind. Kurz darauf geben die Hacker die gestohlenen Daten im Internet heraus (wie es jetzt lulzsecurity mit 62000 Passwörtern getan hat) und bevor Sie es merken liest irgendwer Ihre Emails, bestellt für Sie Sachen auf Amazon, räumt Ihr Paypal-Konto aus und beleidigt Ihre Facebook-Freunde in Ihrem Namen. Kein schönder Gedanke, nicht wahr?

Darum ist es wichtig Passwörter für jede Verwendung zu verändern, damit man damit nicht auch gleich Zugriff auf alle anderen Konten erlangen kann. Mit seitenpezifischen Passwörtern kann man mit kleinem Aufwand die Sicherheit erheblich erhöhen. Wer jetzt meint mit passwortfacebook statt passwort kann er eben dies verhindern, der… Na, ja. Es sollte natürlich für den Dieb nicht offensichtlich sein, wieso man das Passwort gerade hier verwendet. Zählen Sie doch die Zeichen der Domain, rechnen Sie damit wild umher, wandeln Sie Zahlen in Buchstaben und Buchstaben in Zahlen um. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, wenn Sie sich daran auch jederzeit wieder erinnern können.

Zugegebenermaßen verwende auch ich dieses System erst seit heute. Ich war, ehrlich gesagt, schlichtweg zu faul, um für jede Seite ein neues Passwort zu ersinnen. Wenn ich aber von den derzeitigen Vorgängen im Internet lese wird mir bei dem Gedanken, dass mir so etwas auch passieren könnte ganz anders.

Deshalb: Denken Sie sich ein einfaches System aus, dass Sie auf beliebigen Internetseiten einsetzen können und schon ist der Schaden begrenzt, sollte doch einmal ein Hacker in eines Ihrer Konten eindringen können. Es macht es vielleicht etwas unbequem, aber im Ernstfall erspart Ihnen das viel Ärger!

Anderes

In Japan droht ein Super-GAU, darum kaufe ich mir einen Geigerzähler?!

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Sucht man auf amazon.de nach den Aufsteigern der Woche des Tages in der Kategorie Elektronik stößt man auf Platz eins auf einen Geigerzähler. Wer sind diese Leute, die wahrscheinlich keinerlei Ahnung davon haben, was der Geigerzähler überhaupt anzeigt und ihn gar nicht bedienen können?

Muss man sich in Ländern wie Deutschland uns Österreich wirklich ein Messgerät kaufen um Radioaktivität zu messen, wo doch zum Beispiel Österreich eines der dichtesten Netze von Sensoren für radioaktive Strahlung besitzt? Diese Sensoren sind doch auch sicherlich genauer als irgendwelche billige Geigerzähler eines Online-Versandes. Man kann die Messwerte der stattlichen Überwachung auch online und in Echtzeit einsehen und sich somit auch ein Bild der Gesamtsituation, nicht nur des nahen Umkreises, machen.

Es bleibt halt dabei: Wenn der Mensch Angst hat will er etwas tun, wenn es auch noch so ein sinnloses Unterfangen ist.

Links

Messwerte des Strahlenfrühwarnsystems von Österreich

Anderes

Der Apple-Zwang zum Neukauf

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Als ich vor einiger Zeit einen Artikel über iOS 4.3 las stellte ich verblüffend fest, dass Apple für meinen iPod touch 2G keine Updates mehr zur Verfügung stellen wird. Durch diese Maßnahme wird mir iOS 4.3 von Apple einfach verweigert.

Denken wir doch einmal an Windows XP. Diese Versions des Betriebssystems aus Redmond wurde (laut Wikipedia) im Oktober 2001 veröffentlicht, jedoch gibt es dafür noch Support und Updates bis zum Jahr 2014.

Der iPod touch 2G hingegen wurde im September 2008 veröffentlicht und schon jetzt, im Jahr 2011, werden für mein Gerät keinerlei Updates zur Verfügung gestellt. Es kann also sein, dass Sicherheitslücken einfach offen bleiben und nur in den neueren Versionen von iOS geschlossen werden. Muss ich mir einen iPod touch der 4. Generation, ein iPhone 4 oder ein iPad kaufen, nur um ein sicheres Gerät zu besitzen? Wieso kann ein Hersteller wie Apple den Benutzer so dazu treiben ein neues Gerät zu kaufen?

Ich verstehe ja, dass viele Funktionen, wie zum Beispiel AirPrint, Multitasking, Homescreen-Wallpaper, usw. wegen der geringen Leistung des Prozessors nicht funktionieren (auch wenn sie das auf einem jailbroken-Device tun), aber Sicherheitslücken sollten doch schon geschlossen werden.

Apple aber betreibt ja eine Update-Politik frei nach den Motto: “Wer auf der Strecke bleibt bekommt halt keins!”. Kann es wirklich sein, dass Apple Geräte wirklich so schnell zu den Auslaufmodellen gehören, nur weil sie drei Jahre alt sind?

Was halten Sie davon? Sollte Apple auch ältere iOS Geräte mit Updates versorgen und so Sicherheitslücken schließen?