Software

Windows 8 - Der Browser

Dieser Artikel ist älter als zwei Jahre und womöglich veraltet!

Der Standardbrowser in Windows 8 ist, wie sollte es denn auch sonst sein, der Internet Explorer. Microsoft hat hier aber gleich eine weitere Neuerung versteckt und so läuft dort bereits die Version 10 des Microsoft-Browsers.

Internet Explorer Logo

Der Internet Explorer kann in Windows 8 über zweierlei Wege aufgerufen werden und verhält sich angepasst an seine Verwendung. Über den normalen Windows-Desktop aufgerufen erhält man die Standardoberfläche, die schon im IE 9 zu sehen ist. Startet man ihn jedoch über die neue Metro-Oberfläche, so erscheint ein einfacher Browser mit großen Symbolen für Touchscreens.

Acid 3 test HTML5 Test

Die Oberfläche ist, meiner Meinung nach, etwas gewöhnungsbedürftig, da die Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand angebracht wurde und auch Browsertabs habe ich lange gesucht. Zudem wird die Navigationsleiste nach dem Laden der Seite ausgeblendet. Beides kann man mit einem Rechtsklick wieder in den Vordergrund holen, dabei werden jedoch auch sofort Symbole der letzen Seiten und die Favoriten über die Seite gelegt.

Auch den Acid3-Test musste ich dem Browser zumuten, dabei schneidet er (für einen Internet Explorer) ziemlich gut ab und erreichte in meinem Test 95 von 100 möglichen Punkten.

Internet Explorer

Es ist ja schön und gut, wenn Microsoft an seine Tablet-Nutzer denkt, doch es ist mir schleierhaft, wie man mit diesem Betriebssystem produktiv an einem PC arbeiten soll. Die Standardoberfläche sollte man doch zumindest deaktivieren können, denn man muss als PC-Nutzer immer den Umweg über den Desktop nehmen, um an einen bedienbaren Browser zu gelangen.

Software

Windows 8 - Installation in Virtual Box

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Endlich ist es da: Windows 8. Monatelang drangen immer nur spärliche Informationen über das neue Betriebssystem aus Redmond an die Öffentlichkeit, doch jetzt hat man überraschend eine Developer-Preview Version herausgegeben. Die Vorschau steht seit heute als Download auf den Microsoft Servern bereit.

Lange Rede, kurzer Sinn: Natürlich musste ich mir das iso-Image sofort herunterladen, was aber durch die Größe von 2,82 GB einige Zeit in Anspruch nahm. Am besten sucht man sich ein Plätzchen an einer Glasfaserleitung an einem Ort, an dem man sowieso die Zeit verbringen muss.

Bei meinem Versuch habe ich VirtualBox von Oracle verwendet, um das Image in einer virtuellen Maschine zu installieren. Dabei sind jedoch folgende Schritte bei der Erstellung zu beachten:

  • Als Betriebssystem ist Unknown und als Version Other/Unknown auszuwählen
  • Einen IDE Controller verwenden
    • Festplatte als primärer Master
    • CD mit Windows 8 als sekundärer Master

Die Installation selbst verlief erst fehlerlos, als ich alle obigen Punkte beachtet habe. Die Installation verlief für ein Windows-Betriebssystem ziemlich schnell, aber das Setup unterscheidet sich von der Optik her aber nicht vom gewohnten Anblick des Windows 7 Setups. Wer jedoch schon das neue Design sehen will muss sich wohl mit den Symbolen in der Wiederherstellungskonsole begnügen:

Einstellungen

Weiter Einstellungen

Man wählt also die Sprache (zurzeit ist nur Englisch verfügbar) und das Tastaturlayout aus und startet das Setup

Installation

Und dann, bei schon etwa 45% erschien plötzlich das:

Fehler

Mir blieb also nichts anderes übrig, als von Vorne zu beginnen. Doch diesmal funktionierte es einfach. Nach einiger Zeit begrüßte mich Windows 8 mit folgender Anzeige:

Personalisieren

Einstellungen

Benutzerkonto

Anmelden

Startbildschirm

Endlich hatte ich es geschaft! Nach Hochziehen des Lockscreens mit der Maus begrüßte mich die typische Oberfläche „Metro“ von Windows 8:

Kacheln

Schlussendlich habe ich es mit der “Intel PRO/1000 MT Desktop” Netzwerkkarte geschafft den virtuellen PC ins Internet zu bekommen. Daraufhin wurde Windows automatisch aktiviert. Jedoch konnte ich immer noch keine Apps starten, was nun eben doch nicht an der Aktivierung lag. Irgendwo musste ich einen Grafiktreiber auftreiben, um eine größere Auflösung zu erzielen, denn ich hatte im Internet mehrer Beiträge dazu gefunden, das es mit kleineren Auflösungen nicht funktioniert. So habe ich es mir zumindest gedacht, doch die Lösung war viel naheliegender: Einfach die Auflösung in der Systemsteuerung ändern und schon kann man alle Programme testen.

Und denken Sie daran: Funktioniert etwas nicht, probieren Sie die Installation einfach noch einmal! Seien Sie dem Windows nicht böse, denn es ist ja noch nicht fertig.

Security

A1 oder Sicherheit, was ist das nochmal?

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Ich schreibe mir in diesem Artikel einmal vom Herzen was mich schon lange stört und immer wieder ärgert. Und ja: Damit könnte man auch Andere ziemlich ärgern. Es geht um die Mailserver vom österreichischen ISP A1 (ehemals Telekom Austria). Anderswo Pflicht beim Abrufen und Versenden per POP (IMAP gibt es bei der Telekom erst gar nicht) und SMTP, doch bei A1 scheint es wohl ein Fremdwort zu sein: Verschlüsselung. Der gesamte Mailverkehr für Kunden und auch den Support der Domains @aon.at, @a1.net und @bob.at wird in Klartext abgewickelt. Obwohl dies schon eine erhebliche Sicherheitslücke darstellt kommt das Beste noch: Auf den entsprechenden SMTP-Servern muss man ja auch wirklich keine Verschlüsselung verwenden, denn man braucht ja auch kein Passwort.

Was? KEIN Passwort? Dann kann ja jeder Emails von meiner Adresse verschicken!

Und genau so ist es auch! Jeder, und ich meine damit wirklich jeder mit Internetzugang kann im Namen der A1-Kunden und auch in Namen des A1-Supports Emails versenden. Darum wurde auch 1999(!) der Passwortschutz für das Versenden von Emails auf SMTP-Servern erfunden. Wer möchte nicht gerne Emails wie dieses erhalten:

(Aus meiner reinen Phantasie:)

FROM: "A1 Support" <support@a1.net>
TO: "Johannes Mittendorfer" <...>;
Sehr geehter Herr Mittendorfer!
Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihr Internetzugang gesperrt wird falls Sie
nicht 50€; auf das Konto .... überweisen.

Ihr A1 Team

Keiner könnte jemals nachprüfen, ob diese Mail wirklich vom ISP stammt, oder nur Spam ist, da ja auch offizielle Mails von dieser Adresse stammen. Also: Wer braucht schon Verschlüsselung, wenn man doch gar kein Passwort braucht? Auch wenn die Telekom jetzt durch das Einstreichen von 15€ jährlicher Internetpauschale die Größe der Mailbox auf nahezu “sagenhafte” 40MB vergrößert hat, bleibe ich doch lieber bei Gmail. Da habe ich zurzeit 7619MB bei Verschlüsselungs- und Passwortzwang.

Update 30. Jänner 2012##

Inzwischen wird von A1 eine Verbindung mit SSL angeboten und auch IMAP steht zur Verfügung. Beide Dienste sind am besten über folgenden Host erreichbar:

IMAP und POP: securemail.a1.net

Anderes

Was sonst noch war: Spammer kehren aus Urlaub zurück

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Und da sind sie schon wieder: Die Spammer. Wie jedes Jahr geht dieser Datenmüll in den Sommermonaten zurück, weil auch diese, pardon, unnötigen Deppen Urlaub machen. Leider ist aber auch anzunehmen, dass sie in Wirklichkeit neue Kraft gesammelt haben, um uns in unseren Email-Postfächern und Blogs wieder mit nicht all zu kreativen und sinnlosen Sätzen zu bombardieren.

Die meisten Vorgehensweisen kennt man ja eigentlich schon ziemlich gut, aber zurzeit wird im Internet Kommentarspam verbreitet, der sich meinem Verständnis entzieht. So geschehen heute um 7:30 h (und um 8:30 h, 9:30 h, 10:30 h, und so weiter und so weiter…). Egal, zumindest immer von einer anderen IP-Adresse.

Neuer Kommentar von "Diandra":
"CkSjawMVSE"
Knocked my socks off with konweldge!

Immer nur ein Satz, der nicht zum Artikel (und schon gar nicht zur Sprache) passt und mehr oder weniger nichts aussagt. Auf den ersten Blick ein ganz normaler Spam-Beitrag, doch sucht man hier den typischen Link zu einer (Gift-)Tablettenverkaufenden Webseite vergeblich. Da frage ich mich dann schon: Was wollen die eigentlich von mir? Aufmerksamkeit? Verewigungen in den Archiven von Blogs? Etwas was noch ihre Kinder an kalten Winterabenden von ihren Eltern im Internet finden können? Oder doch nur ein paar Lausbuben, die in den Ferien nichts zu tun haben? – Ich weiß es nicht!

Haben wir einen Psychologen hier?

Ja, aller Anfang nach den Ferien ist schwer, aber Mail-Header kann man dann ja trotzdem noch richtig setzen:

Header

Spammer haben es wirklich schwer! Ich bemitleide fast diese gescheiterten Existenzen, aber eben nur fast. Darum mein Tipp an alle bösen (Internet-)Buben: Erholt euch mal schön und denkt nicht immer an die Arbeit. (Andere Menschen können das auch)

Oh! Ein neuer Kommentar…

Anderes

WLAN an jeder Ecke, oder: Österreich, das gelobte Land

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Vielleicht haben Sie es schon mitbekommen: In Österreich gib es jede Menge unsichere Drahtlosnetzwerke von Geräten, die von A1 (vormals Telekom Austria) für Ihre Internetzugänge an Kunden ausgegeben werden. Einen Bericht darüber gibt es zum Beispiel hier.

Router

Von geschätzten 99%, sage ich jetzt einmal, kann man anhand der SSID einfach und schnell den Netzwerkschlüssel ausrechnen, weil die Besitzer weder die SSID, noch das Passwort geändert haben. Ich habe dies schon an meinem eigenen Netzwerk getestet, und ich muss sagen: Es geht wirklich schnell. Wenn jemand sich nicht um die gesetzliche Lage kümmert stehen wirklich an jeder Ecke kostenlose, so gut wie offene WLANs bereit.

Wohl auch deshalb gibt es in Österreich nicht wirklich viele kostenpflichtige Netzwerke, weil schon ein paar Meter weiter fünf private Netzwerke zum Ausrechnen bereitstehen. Wohingegen in Deutschland (Ich war kürzlich dort, wie es anderswo ist weiß ich nicht) sogar im Hotel das WLAN gut abgesichert und kostenpflichtig ist und es laut ein paar Stichproben von mir keinerlei öffentliche Internetzugänge gibt, außer die der deutschen Telekom mit ihren Wucherpreisen.

Um nur ein paar (Muster)beispiele zu nennen, wo man in Österreich kostenlos ins Internet kommt:

Linz

Kostenloses WLAN begrüßt einem schon bei der Ankunft in der Bahnhofshalle. Etwa 300 Meter weiter, nach diesem wirklich großen Areal mit Internetzugang, kann man sich schon wieder im nächsten Standort einbuchen. Außerdem am Hauptplatz, an der Donau und zudem noch in Urfahr.

iPad sucht WLANs

Wels

Am Bahnhof in Wels gibt es Highspeed WLAN von Liwest für Ihre Kunden, doch auch für Nichtkunden ist eine ausreichende Bandbreite reserviert.

Mc Donald’s Filialen

Sogar in und in weitem Umkreis um eine Mc Donald’s Filiale darf man sich nach einer kurzen Bestätigung der Nutzungsbedingungen ins Internet verbinden. Auch hiervon ist bei unseren deutschen Nachbarn nichts zu spüren.

Ja, von so vielen kostenlosen und schnellen Internetzugängen kann man in Deutschland nur träumen. Ich hatte dort nur ein offenes Netzwerk vom Fastfood-Konzern Burgerking gefunden, das aber selbst einen Meter vor der Eingangstüre eine sehr sehr langsame Verbindung anbietet. Selbst eine Email, die nur aus Text (!) bestand dauerte beim Download der Emails schon 20 Sekunden.

In diesem Bereich ist Österreich wirklich ein gelobtes Land, da hier alles so unkompliziert und kostenlos vonstattengeht und man innerhalb weniger Sekunden sich schon im Internet befindet. Wohl eben wegen den strengen gesetzlichen Vorschriften in Deutschland kann sich die Kultur des Surfens an öffentlichen Plätzen dort wohl nicht durchsetzen. So kann ich mich nur freuen Österreicher zu sein und wie unser Fernseh-Kaiser Robert Heinrich I zu sagen pflegt: Eines Tages werden auch die Deutschen die Entwicklung zum Österreicher abschließen!

Update: Auch die Schweiz gehört zu den “Wifi-Ländern”.